Federkernmatratzen

Die wohl bekannteste Variante unter den Matratzen sind die Federkernmatratzen. Vor allem in den letzten Dekaden haben diese Schlafunterlagen große Entwicklungsschritte erfahren und erfreuen sich seither noch größerer Beliebtheit.
Federkernmatratzen werden in unterschiedliche Bauweisen und Qualitätsstufen unterschieden. Dazu gehören Bonnell-Federkernmatratzen, welche im preiswerten Segment angesiedelt sind. Bei diesen Federkernmatratzen sind die Federn sowohl an der Unter- als auch an der Oberseite der Matratze befestigt und mit einer Spirale untereinander verbunden. Des Weiteren werden Endlosfederkernmatratzen angeboten, deren Federn miteinander verflochten sind. Die höchste Qualität weisen Taschenfederkernmatratzen auf. Bei dieser Ausführung ist jede einzelne Feder in eine Tasche eingenäht. Die einzelnen Federn der Matratze stehen frei im Inneren und sorgen somit für eine hohe Punktelastizität, da nur die jeweils belasteten Federn nachgeben.
Federkernmatratzen verfügen aufgrund ihrer Bauweise mit vielen Luftkammern über eine hohe Atmungsaktivität. Dies lässt die aufgenommene Feuchtigkeit schnell verdunsten und bietet somit Pilzsporen und Keimen kaum Nährboden. Darüber hinaus bieten verschiedene Hersteller Federkernmatratzen an, welche in verschiedene Liegezonen aufgeteilt sind, um den Liegekomfort zu erzielen. In den meisten Ausführungen wird die Liegefläche in fünf bis sieben Zonen mit Federn in unterschiedlichen Härtegraden ausgestattet. Die verschiedenen Federn sind auf das Gewicht der unterschiedlichen Körperzonen abgestimmt und reagieren mit einer entsprechenden Einsinktiefe, welche den Liegekomfort maßgeblich erhöhen und zu einem gesünderen und entspannteren Schlaf führen. Im Allgemeinen sind hochwertige Federkernmatratzen sehr widerstandsfähig und behalten über einen langen Zeitraum ihre Form. Dennoch wird von Fachleuten empfohlen, eine Matratze nach spätestens sechs bis acht Jahren auszutauschen. Darüber hinaus ist das regelmäßige Wenden der Matratzen ein Garant für eine lange Lebensdauer. Idealerweise besitzt eine Federkernmatratze zwei verschiedene Seiten. Eine für die Sommerzeit mit einer kühlenden Oberfläche und eine für die Winterzeit mit einer Wärmespeichernden Oberfläche. Das Vorhandensein solcher Flächen machen es dem Nutzer einfacher die regelmäßigen Intervalle in welchen die Matratze gewendet werden sollte einzuhalten.