Neue und energieeffiziente Küche

Energieeffizientes Bauen ist heute nicht mehr exotisch, sondern im Prinzip selbstverständlich. Bei den hohen Kosten für Strom, Gas oder Öl ist es nur natürlich, dass man versucht, das Haus so zu bauen, dass man möglichst wenig davon verraucht. Doch gilt dies genau betrachtet nicht nur für den Bau des Hauses, sondern in gleichem Maße auch dann, wenn das Haus fertig ist. Energetische Modernisierung ist kein Fremdwort, doch nur die wenigsten berücksichtigen auch, dass in einem Haus, das vor 20 oder 30 Jahren errichtet wurde in aller Regel auch noch alte Geräte – insbesondere in der Küche – verbaut sind. Zwar wurde vielleicht später noch einmal nachgerüstet mit einer Mikrowelle, doch Herd und Ofen, Kühlschrank und Kühltruhe sind oftmals noch die originalen Geräte, wenn sie nicht in der Zwischenzeit kaputt gegangen sind und ausgetauscht werden mussten. Vor diesem Hintergrund kann es heute sinnvoll sein, alte Geräte zu ersetzen und damit auch in der Küche einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Natürlich ist es nicht unbedingt erfreulich, wenn man Stückwerk verbaut. Die Küche soll schließlich „aus einem Guss“ aussehen und nicht ein zusammengewürfelter Haufen sein. Entsprechend bedeutet eine solche energetische Modernisierung in der Küche schlicht und einfach eine neue Küche. Nicht selten ist ein solcher Komplettumtausch der Küche sogar unter dem Strich günstiger, als wenn man nur die Geräte (nach und nach) erneuert. Doch trotzdem ist eine neue Küche eine Investition, die nicht gering ist, so dass es vorkommt, dass man hierzu eine Finanzierung benötigt. Das ist momentan auch überhaupt kein Problem. Dank der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sind die Zinsen auf absolutem Tiefstniveau, so dass Kredit günstig zu haben sind. Will man neue Einrichtung erwerben, sind Kredite teils für unter 3% zu haben. Doch unterscheiden sich die Zinssätze der Anbieter natürlich erheblich, so dass man einen Kreditvergleich auf www.kredit-fachwissen.de durchführen sollte, um das beste Angebot zu finden.

Die Möglichkeiten sind groß, sowohl was die Höhe des Kreditrahmens beträgt als auch bezüglich der gewünschten Laufzeit. Üblich sind Laufzeiten bis zu 60 Monaten, doch bei einigen Anbietern kann es auch Angebote bis zu 84 Monate Laufzeit geben, immer abhängig von der Höhe des Kreditbetrages.

Ein paar Dinge sollte man jedoch wie bei jeder Möbelfinanzierung beachten, damit trotz es trotz des günstigen Zinssatzes kein teures Erwachen gibt. Indem man den effektiven und nicht den nominalen Zinssatz beachtet, können zusätzlich auftretende Kosten wie Bearbeitungs- oder Abschlussgebühren berücksichtigt werden, die man sonst nicht mit einkalkulieren würde. Zudem lohnt es sich, noch ein zweites Mal in den Vertrag zu schauen, ob eventuell Zusatzversicherungen enthalten sind, beispielsweise eine Kreditversicherung gegen Arbeitslosigkeit oder Todesfall. Die Kosten für die Versicherung müssen nämlich – wenn die Versicherung nicht obligatorisch ist – in der Regel nicht mit im Zinssatz ausgewiesen werden, so dass quasi noch „Extrakosten“ bestehen, die man eventuell nicht beachtet und so unter dem Strich mehr zahlt, als dies notwendig gewesen wäre. Wenn man all dies berücksichtigt, wird die Finanzierung der neuen Küche zu einem echten Schnäppchen, so dass man sich über seine neue Anschaffung freuen kann und gleichzeitig ein gutes Gewissen haben kann, da man damit auch seinen Beitrag zur Verringerung des Energieverbrauches leistet.